„Generationenübergreifender Tennisspaß, das ist das Familienturnier der Tennis Base beim TC Daaden“


,so bezeichnet Marc Wäschle als Ideengeber und Veranstalter das Event.

Ein weiterer, von der Sonne verwöhnter Sonntag auf der Anlage des TC Daaden. Die Medenrunde ist beendet, die Sommerferien sind vorbei, der Alltagsstress hat wieder begonnen. Trotzdem waren insgesamt 28 Personen der Ausschreibung der Tennis Base gefolgt, um gemeinsam einen wirklich großartigen, erfolgreichen Turniertag zu bestreiten.


Damit hierbei halbwegs faire Begegnungen gewährleistet werden konnten, und um Alter und Spielstärke Rechnung zu tragen, wurden die Spiele mit verschiedenen Vorgaben des Veranstalters bestritten. Es traten sowohl aktive Mannschaftsspieler/innen als auch Teams an, deren Mitglieder erst seit kurzem den Schläger schwingen! Und so ergaben sich Generationenduelle und Pärchen-Matches vom Feinsten.


Auf allen Plätzen parallel wurden teilweise sehenswerte Doppelpartien ausgetragen. Spontane organisatorische Herausforderungen wurden gemeinschaftlich gemeistert, und über den Tag hinweg war der wachsende Ehrgeiz bei den Teilnehmern deutlich zu spüren. Trotz aller Wettkampfeinstellung verlief das Turnier zu jedem Zeitpunkt mit einem Höchstmaß an gegenseitigem Respekt. Man begegnete sich mit Anstand und sportlicher Würde. Das schwächere Team bekam Lob und Anerkennung für gut gespielte Bälle, statt Spott und Häme für missglückte Schläge. Vor allem auch immer dann, wenn sich spielerisch „ungleiche Paarungen“ gegenüberstanden. Da wurde niemand sinnlos vom Platz geschossen, gedemütigt oder gar ausgelacht – im Gegenteil.


Man muss hier die erfahrenen Spieler/innen loben. Viele davon spielen bereits seit vielen Jahren in Mannschaften und verfügen dementsprechend über ein höheres Maß an Erfahrung und Matchpraxis. Es ist aber eine Kunst, sich selbst zurückzunehmen und das eigene Ego nicht zu wichtig zu nehmen.

Sondern dem unerfahreneren Teampartner den Rücken freizuhalten und sich nicht selbst publikumswirksam in Szene zu setzten. Einfach auch mal -z.B. trotz Kniebandage- die sprichwörtliche „Drecksarbeit“ an der Grundlinie zu übernehmen, damit sein Können am Netz zeigen kann. „Team-Arbeit“ eben. 


Die Vorrunde wurde in Form von Gruppenspielen ausgetragen. Dabei wurde auf Zeit gespielt, d.h. ein Match konnte auch „Unentschieden“ ausgehen -somit entschieden am Ende hier die meist erzielten Spiel- und Pluspunkte über die Platzierung. Im Halbfinale und Finale wurde die Spielzeit dann verlängert. Die standesgemäße Siegerehrung fand im Anschluss statt, die Sieger erhielten Sachpreise und jede Platzierung wurde gebührend beklatscht! 


Es lässt sich festhalten: Keine Tränen, erfreulich wenige Kraftausdrücke. Keine zu Bruch gegangenen Schläger. Keine in die Brüche gegangenen Beziehungen. Wenige Bälle, die über den Zaun gingen. Faire Spiele. Viel Spaß. Oft kuriose, spektakuläre Ballwechsel. Bombenwetter, klasse Stimmung. 


Ein solches Turnier ruft nach Wiederholung, das war auch der einhellige Tenor aller Teilnehmer. Weitere Events dieser und anderer Art sind in Planung. Lasst Euch überraschen, was wir 2025 noch aus dem Hut zaubern werden. Das Organisationsteam und die Turnierleitung bedanken sich bei allen Teilnehmern, bei allen Zuschauern, bei allen Unterstützern, bei allen Helfern. So muss Verein!